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Christoph Willibald Glucks Oper

Paris und Helena
aus dem Jahr 1770
Geschrieben nach seinem berühmten "Orpheus"

  Kunstkarte "Paris und Helena"
von Bernhard Gans
 

In der Oper geht es um den Raub der Helena, der schönsten Frau Griechenlands durch Paris, ein Ereignis, das den 10 jährigen Krieg um die Stadt Troja und schließlich deren völlige Zerstörung, ausgelöst durch Helenas Mann, der damit seine Frau wieder nach Hause führen kann.
Die Oper zeigt die Begegnung von Paris und Helena, die für ihn zu einer mühsamen Eroberung der begehrten Frau wird, denn es kommt zu einem Aufeinanderprallen zweier grundverschiedener Menschen, die erst langsam zur Liebe finden. Er kommt aus dem lebensfrohen, bunten Asien, sie, die Königin von Sparta, aus einem kargen und uniformen Land.
Nur durch einen zermürbenden, leidenschaftlichen Kampf durch einen Wall von Abweisungen von Seiten Helenas kann sich Paris einen Weg zu ihrem Herzen bahnen.

Komponiert nach seinem berühmten „Orpheus“, schrieb Gluck, der große Barockopernreformer und Mozartzeitgenosse, auch hier eine inspirierte herrliche Musik, die die opera piccola für Bremen entdeckt hat, und für die – ein Markenzeichen der opera piccola Bremen – engagierte, wunderbare Sänger aus Deutschland, der Schweiz, Österreich und den USA verpflichtet werden konnten. Ein aus jungen Bremer Sänger zusammengestellter Chor und das Orchester der opera piccola bremen ergänzten das Ensemble.

Eine Besonderheit dieser Aufführung ist die Kombination von Musik und Material. Die Produktion wird begleitet von dem in Bremen lebenden Maler Bernhard Gans, dessen Bilder sich mit dem mythologischen Thema auseinander setzen und auf verschiedene Weise in die Aufführung integriert sind.

   
               
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